Auftraggeber/in
Departement der industriellen Betriebe Zürich
Jahr
Energie

Organisation der Energieversorgung Stadt Zürich

Das Projekt liefert Entscheidungsgrundlagen zur Beantwortung eines gemeinderätlichen Postulats zur Neuorganisation der städtischen Energieversorgung in den Bereichen Wärme, Erdgas und Elektrizität.

Die im Expertenbericht der Arbeitsgemeinschaft econcept AG und BHP Hanser und Partner AG geprüften Organisationsmodelle beinhalten als eines der Kriterien die Relevanz des Service Public. Die Tätigkeiten der Unternehmen werden unterteilt nach Service Public im engeren Sinn (u.a. Stromnetz Stadt Zürich), Service Public im weiteren Sinn (u.a. Gasnetz und Gasvertrieb Stadt Zürich) sowie Markt (u.a. Energiedienstleistungen / Contracting). Je nach Stellenwert des Service Public bzw. des Marktes sind die Tätigkeiten der Unternehmen der Energieversorgung der Stadt Zürich zu gliedern.

Die geprüften Organisationmodelle unterscheiden sich durch eine unterschiedliche Ausgestaltung von selbständigen und unselbständigen Einheiten, unterschiedliche Organisationsformen zur Strukturierung der Service Public- und markseitigen (unternehmerischen) Aktivitäten sowie eine unterschiedliche Ausgestaltung der Eigentumsverhältnisse.

Die Autoren/innen empfehlen:

  1. Grundsätzliche Stossrichtung einer Neuorganisation
    Die strategische Führungsebene ist mit klarer Trennung von strategischen und operativen Rollen (Governance) sowie die Koordination zwischen den Unternehmenstätigkeiten (Koordination) deutlich zu stärken und Voraussetzungen für ein flexibles Risikomanagement durch Beteiligungen zu schaffen. Im Vordergrund stehen folgende Modelle: a) Selbständiges Verbundunternehmen, b) selbständige einzelne Unternehmen und c) städtische Dienstabteilung für Service Public, selbständige(s) Unternehmen für Marktaktivitäten.
  2. Neuorganisation basierend auf Dachstrategie aus Eigentümersicht
    Mit inhaltlicher aber auch zeitlicher Priorität ist eine Dachstrategie aus Eigentümersicht über alle Tätigkeiten zu entwickeln, welche die übergeordnete Zielsetzung bestimmt und damit die fundierte Handlungsfähigkeit für unternehmerische und organisatorische Veränderungen ermöglicht.
  3. Punktuelle Weiterentwicklung mit kürzerem Zeithorizont
    Mögliche Anpassungen, welche in Richtung der vorgeschlagenen Modelle zielen und Verbesserungen ermöglichen, werden vorgeschlagen.
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Zusammenarbeit

BHP Hanser und Partner AG

Ansprechperson

Reto Dettli

Energieökonomie und -politik, Klimaschutz, Strategieentwicklung und Umsetzungscoaching

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